Krankheitsbild: Misophonie

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Krankheitsbild: Misophonie
Misophonie ist keine Krankheit, sondern eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Geräuschen – auch wenn diese verhältnismässig leise sind.

Bei der Misophonie handelt es sich um ein recht junges Krankheitsbild. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde es durch zwei US-amerikanische Neurowissenschaftler erstmals beschrieben und benannt. Misophonie gibt es schon länger, nur wurde die Störung nicht als diese erkannt. Die zunehmende Belastung unserer Sinne in der modernen Welt spielen dabei vermutlich eine Rolle.

Der empfindliche Hörsinn betroffener Personen reagiert überreizt auf bestimmte Geräusche. Die Lautstärke der Geräusche ist dabei nicht ausschlaggebend. Kauen, ein tropfender Wasserhahn oder Schmatzen bringen Betroffene in Rage und lassen sie ausflippen.

Ärzte bzw. Ärztinnen sowie Psychotherapeuten können helfen Misophonie zu überwinden. Es gibt dabei verschiedene Ansätze: Ablenkung, Entspannung, Selbsthilfe-Gruppen, Geräuschunterdrückung, Medikamente etc.

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