Kontrastmittel in der Radiologie

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Kontrastmittel in der Radiologie
Intravenöse Kontrastmittel helfen, Gefässe zu erkennen und durchblutete von nicht durchbluteten Veränderungen zu unterscheiden. Ausserdem werden bestimmte Strukturen auf MRI-Bildern heller dargestellt. Dazu wird dem Patienten bzw. der Patientin das Mittel über eine Vene in den Blutkreislauf injiziert.

MRI-Kontrastmittel beinhaltet Gadolinium; ein Schwermetall, das zu den Seltenen Erden gehört. In die Blutbahn gespritzt, verteilt es sich im ganzen Körper. Freies Gadolinium ist giftig. Es darf deshalb nicht in reiner Form verabreicht werden – man muss es chemisch verpacken.

Ein Verzicht auf Kontrastmittel kann im Extremfall dazu führen, dass eine krankhafte Veränderung nicht von normalem Gewebe abzugrenzen ist (z.B. eine Zyste gegen einen Tumor zu differenzieren).

Mediziner bzw. Medizinerinnen gingen davon aus, dass Gadolinium innerhalb weniger Stunden nach der Aufnahme unverändert über die Nieren ausgeschieden wird. Doch tatsächlich kann Gadolinium noch bis zu anderthalb Jahre nach Verabreichung bei einigen Menschen im Körper nachgewiesen werden und zu Beschwerden führen.

Ob eine kontrastmittelgestützte MRT-Untersuchung notwendig ist, kann deshalb nur ein Arzt oder eine Ärztin individuell entscheiden.

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