1. Wie fühlt sich Ihre Haut nach der Reinigung an?
- Angenehm erfrischt → Sie verstehen sich gut!
- Gespannt und trocken → Zu aggressive Reinigung oder zu wenig Feuchtigkeit
- Fettig nach kurzer Zeit → Eventuell zu reichhaltige Produkte
Unsere Haut spricht – durch Rötungen, Juckreiz oder Glow. Wer ihre Signale versteht, kann gezielter pflegen und schützen.
Rötung, Juckreiz, Spannungsgefühl oder Glow: Unsere Haut sendet täglich Signale. Wer lernt, sie richtig zu deuten, kann gezielt vorbeugen, pflegen und schützen. Der Beitrag zeigt, wie die Haut funktioniert, warum sie ehrlicher ist, als wir denken und wie sich ihre Sprache im Lauf des Lebens verändert – von Babyhaut bis zur reifen Haut.
Mit etwa zwei Quadratmetern Fläche ist die Haut unser grösstes Organ. Tag für Tag sendet sie uns Botschaften: über unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und die Einflüsse, denen wir ausgesetzt sind. Doch verstehen wir auch, was sie uns sagen will?
Die Haut ist weit mehr als eine schützende Hülle. Sie ist ein komplexes Organ, das uns am Leben hält. Aus drei Schichten aufgebaut – Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut – erfüllt sie täglich lebenswichtige Aufgaben.
Die Oberhaut ist das Schutzschild: Ihre äusserste Schicht, die Hornhaut, passt sich den Anforderungen an. An stark beanspruchten Stellen wie den Fusssohlen wird sie dicker – die Haut antwortet auf Belastung. Melaninbildende Zellen funken SOS-Signale und verdunkeln die Haut, wenn zu viel UV-Strahlung droht.
In der Lederhaut wird es lebendig: Hier fliesst Blut, werden Fette und Schweiss produziert, hier sitzen Tausende Nervenendigungen, die uns flüstern: «Vorsicht, heiss!» oder «Mmh, das fühlt sich gut an.» Die Haut spricht durch Berührung, durch Temperatur, durch Schmerz.
Die Unterhaut schliesslich polstert und wärmt – ein stiller Partner, der im Hintergrund arbeitet. Dieses ausgeklügelte System kommuniziert ununterbrochen mit uns.
Unsere Haut kommuniziert viel: Rötungen rufen «Achtung, Reizung!», Juckreiz bedeutet oft «Mir fehlt Feuchtigkeit» oder «Ich reagiere allergisch», schuppige Stellen signalisieren «Meine Barriere ist geschwächt». Diese Nachrichten sind keine Störgeräusche – sie sind präzise Hinweise, die wir ernst nehmen sollten.
Besonders eloquent wird die Haut, wenn es um innere Prozesse geht. Stress? Die Haut zeigt es sofort – sie baut Stresshormone ab und wird fahler, gereizter, anfälliger. Schlafmangel lässt sie müde aussehen, unausgewogene Ernährung kann Entzündungen fördern. Die Haut ist ehrlich: Sie verrät, wie wir leben. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Haut optimal pflegen.
Ihre Haut sagt viel über Ihr Wohlbefinden aus. Damit Sie gut versorgt sind, übernimmt Aquilana im Rahmen der Grundversicherung (KVG) die Kosten für medizinisch notwendige dermatologische Untersuchungen und Behandlungen – zum Beispiel bei auffälligen Muttermalen, chronischen Hauterkrankungen oder zur Abklärung anderer Veränderungen.
Haben Sie Fragen zur Kostenübernahme oder möchten Sie sicher sein, wie Ihre Behandlung eingestuft wird? Wir beraten Sie gerne – online, telefonisch oder persönlich.
Melden Sie sich bei uns. Über unser Kontaktformular oder direkt via +41 56 203 44 44.
Die Sprache der Haut verändert sich im Laufe des Lebens. Wer versteht, wie sich Haut in verschiedenen Lebensphasen verhält, kann sie besser pflegen und unterstützen. Gleichzeitig gilt: Jede Haut ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Bei Unsicherheiten oder plötzlich auftretenden Hautveränderungen lohnt sich immer eine Abklärung bei Fachpersonen.
Baby und erste Lebensjahre: Schon bei Babys zeigt sich, wie verletzlich die Haut sein kann. Sie ist deutlich dünner, produziert kaum Talg und reagiert sensibel auf Reize. Es braucht Jahre, bis die Hautbarriere vollständig ausgereift ist. Gerade im ersten Lebensjahr verzichtet man besser auf Sonnenschutzmittel und setzt stattdessen auf schützende Kleidung und kurze Aufenthalte im Freien.
Mit Beginn der Pubertät verschieben Hormone das Gleichgewicht: Die Talgdrüsen arbeiten auf Hochtouren, was oft zu Pickeln führt. Aggressive Produkte verschlimmern die Situation meist. Eine sanfte, regelmässige Reinigung und leichte Feuchtigkeitspflege reichen aus. Wer jetzt eine bewusste Routine entwickelt, schafft eine gute Grundlage für später.
In dieser Phase ist die Haut meist robust und strahlt jugendliche Frische aus. Dennoch beginnen erste Alterungsprozesse: Die Feuchtigkeitsproduktion nimmt ab, Kollagen baut sich allmählich ab. Jetzt lohnt sich Prävention durch regelmässigen Sonnenschutz, antioxidantienreiche Pflege und eine Reinigung, die die Hautbarriere respektiert.
Die Zellerneuerung verlangsamt sich, Linien und erste Fältchen werden sichtbarer. Viele stellen fest, dass ihre bisherige Routine nicht mehr ausreicht. Wirkstoffe wie Retinol, Ceramide oder Niacinamid können helfen. Sonnenschutz empfiehlt sich als fester Bestandteil der Morgenroutine – auch im Winter.
Die Haut wird dünner, trockener und verliert an Elastizität, da die natürliche Talgproduktion spürbar nachlässt. Reichhaltige Pflege hilft, Feuchtigkeit zu bewahren. Auch in diesem Alter bleibt Sonnenschutz entscheidend – eine regelmässige fachliche Kontrolle kann neue oder veränderte Hautstellen frühzeitig abklären.
Hautalterung beginnt früher als viele vermuten – biologisch bereits ab Mitte Zwanzig. Doch bis zu 80 Prozent der sichtbaren Hautalterung gehen auf UV-Licht zurück. Neben der genetischen Veranlagung sind es Umwelteinflüsse, Stress, Schlaf und Ernährung, die stark prägen. Das unterstreicht, wie wirksam Prävention sein kann. Machen Sie jetzt den Schnelltest und prüfen Sie, wie gut Sie Ihre Haut verstehen.
Manchmal sendet die Haut Nachrichten, die wir nicht ignorieren dürfen. Muttermale und Leberflecke sind Teile unserer Hautlandschaft - doch wenn sie sich verändern, will uns die Haut etwas Wichtiges mitteilen. Die ABCDE-Regel hilft, diese Botschaften zu verstehen:
Diese Selbstbeobachtung sollte zur Routine werden – ein Check-in mit der eigenen Haut, mindestens einmal im Jahr.
«Die ABCDE-Regel ist zentral, ergänzt durch das «Ugly Duckling»-Prinzip: Alles, was anders aussieht als der Rest, gehört untersucht. Zudem sollte jeder Selbstkontrollen ernst nehmen. Jährliche Kontrollen beim Hautarzt sind primär bei PatientInnen mit erhöhtem Risiko (z.B. bei Hautkrebs in der Familie oder >100 Muttermalen) ratsam.» Christian Greis, MBA Dr. med. – Universitätsspital Zürich
Sonnenschutz ist die wirksamste Massnahme gegen vorzeitige Hautalterung. Dermatologen empfehlen: