MEDIENMITTEILUNGEN

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Aquilana ist für die Zukunft gut gerüstet

09.03.2018 17:00

Der Badener Kranken- und Unfallversicherer Aquilana blickt erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die hohe Disziplin sowohl bei der Budgetierung als auch im Alltagsgeschäft zahlt sich aus: Die Zahl der Versicherten hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Mit gehaltenen Kosten und einer guten Kapitalrendite weist Aquilana sehr gute Zahlen aus. Die Prämieneinnahmen bewegen sich an der 190-Millionen-Grenze.

Das abgelaufene Jahr stand ganz im Zeichen des 125-jährigen Firmenjubiläums. Und Aquilana hat es geschafft, den Glanz dieses Jubiläums auch auf den Geschäftsgang zu übertragen. Zwar ist die Zahl der Versicherten in der Obligatorischen Krankenpflege- Versicherung (OKP) leicht gesunken und hat sich bei 42'000 stabilisiert. Doch gemäss CEO Dieter Boesch entspricht dies der Planung: «Denn Grösse um jeden Preis, auch mittels Dumpingpreisen, war und ist für uns kein Thema». Die Kennzahlen sind durchgehend gut: Stabilität bei Verwaltungskosten und bezahlten Leistungen, erfreuliche Rendite der Finanzanlagen, höhere Zahlungen aus dem Risikoausgleich. Das finanzielle Fundament ist ausgezeichnet, wurden doch die Rückstellungen noch einmal markant verstärkt. Der Reservesatz beträgt 31,5 Prozent und liegt damit weit über der gesetzlichen Limite von 20 Prozent, die KVG-Solvenzquote liegt bei beachtlichen 177 Prozent.

Spital, Medikamente und Ärzte – die Rangliste der Ausgabenposten
Die Prämieneinnahmen sind 2,2 % tiefer und erreichten 187 Mio Franken. Mit 6,3 % hat Aquilana eine sehr gute Rendite der Finanzanlagen erreicht. Die von den Versicherten insgesamt verursachten Kosten von 174,1 Mio. sind praktisch unverändert. Für Behandlungen im Spital zeichnet sich eine stetige Veränderung ab: weniger stationäre, aber spürbar mehr ambulante Behandlungen (+5,4 %). Die Spitalkosten sind nach wie vor der grösste Ausgabenblock und machen über 34 % aus. An zweiter Stelle folgen die Ausgaben für Medikamente, die wieder stärker gestiegen sind (+0,6 %). An dritter Stelle folgen die Arztkosten mit 31,6 Mio. (-1,7 %). Die Verwaltungskosten sind mit 5,1 % des gesamten Prämiensolls (KVG + VVG) geringfügig höher; Aquilana gehört im nationalen Konkurrenzvergleich hier zu den Musterschülern. Dass die Versicherten immer prämienbewusster werden, zeigt die Statistik der Franchise-Arten. Hier wechseln die Versicherten vermehrt von tiefen auf die höchste Franchise. Bei Aquilana hat sich die Zahl derjenigen, die die höchste wählbare Franchise von CHR 2'500 bevorzugen, im letzten Jahr fast verdoppelt.