MEDIENMITTEILUNGEN

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Aquilana ist auf der sicheren Seite

12.03.2019 07:00

Der Badener Kranken- und Unfallversicherer Aquilana hat im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr gut gearbeitet. Mit überraschend gesunkenen Kosten und dank einer umsichtigen Budgetierung glänzt Aquilana mit ausgezeichneten Zahlen und hohen Reserven und Rückstellungen. Die Zahl der Versicherten hat sich auf hohem Niveau stabilisiert, die Prämieneinnahmen betragen 184 Millionen.

Die von den Versicherten verursachten Kosten sind erstmals seit vielen Jahren nicht im erwarteten Mass gestiegen. Das ist für alle Beteiligten ziemlich überraschend. Aber «eine Schwalbe macht noch keinen Sommer», relativiert Aquilana-Chef Dieter Boesch. Ob damit der langjährige Trend der regelmässigen Kostensteigerung gebrochen sei, müsse sich erst noch weisen. Die Zahl der Versicherten in der Obligatorischen Krankenpflege-Versicherung (OKP) ist zwar leicht gesunken und hat sich bei rund 41'900 stabilisiert. Die finanziellen Kennzahlen sind aber durchwegs gut: Stabilität bei den Verwaltungskosten und weniger bezahlte Leistungen, höhere Zahlungen aus dem Risikoausgleich. Die Rückstellungen sind noch einmal massiv gestärkt – für eine Krankenversicherung lebenswichtig. Der Reservesatz beträgt eindrückliche 41,0 Prozent und liegt damit weit über der gesetzlichen Limite von 20 Prozent. Mit diesen soliden Werten ist Aquilana auch für die Zukunft gut gerüstet.

Spitalkosten deutlich tiefer – die Hitliste der Ausgaben

Die Prämieneinnahmen sind 1,2 % tiefer und erreichten 184,8 Mio Franken. Die von den Versicherten insgesamt verursachten Kosten in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) von 163,5 Mio. sind spürbar gesunken (-4%). Zu dieser erfreulichen Kostensenkung tragen massgeblich die Behandlungen im Spital bei: minus 10,7 % für stationäre, minus 8,9 % für ambulante Behandlungen. Die Spitalkosten sind nach wie vor der grösste Ausgabenblock und machen fast ein Drittel der gesamten ausbezahlten Leistungen aus. Die Ausgaben für Medikamente folgen an zweiter Stelle; mit 36,1 Mio. sind sie leicht gestiegen (+0,6 %). An dritter Stelle folgen die ebenfalls leicht gesunkenen Arztkosten mit 31,0 Mio. (-1,9 %). Die Verwaltungskosten sind mit 5,2 % des gesamten Prämiensolls (KVG + VVG) geringfügig höher; Aquilana gehört im nationalen Konkurrenzvergleich hier zu den Klassenbesten. Das Prämienbewusstsein ist bei den Versicherten weiterhin ein Thema. Das zeigt die wachsende Beliebtheit des Hausarztmodells. Hier sind bei bei Aquilana 18'277 Personen oder 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr versichert.