MEDIENMITTEILUNGEN

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Aquilana hat in allen Teilen gut gearbeitet

12.03.2020 06:00

Der Badener Kranken- und Unfallversicherer Aquilana verzeichnet ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Dank einer umsichtigen Budgetierung und starken Erträgen aus Kapitalanlagen glänzt Aquilana mit ausgezeichneten Zahlen sowie hohen Reserven und Rückstellungen. Die Zahl der Versicherten ist leicht rückläufig. Die Prämieneinnahmen betragen 184 Millionen.

«Nach einer kurzen Verschnaufpause haben uns die Kostensteigerungen wieder eingeholt», so kommentiert der neue CEO Werner Stoller den Aquilana-Abschluss 2019. Die von den Versicherten verursachten Kosten sind mit 5,8 Prozent deutlich gestiegen. Trotzdem hat Aquilana dank Zahlungen aus dem Risikoausgleich und hohen Kapitalerträgen ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt.

Zwar ist die Zahl der Versicherten in der Obligatorischen Krankenpflege-Versicherung (OKP) erneut leicht gesunken und hat sich bei gut 40'000 stabilisiert. Aber finanziell ist Aquilana auf der sehr starken Seite: Die für eine Krankenversicherung lebenswichtigen Rückstellungen sind noch einmal massiv verstärkt, das Eigenkapital liegt bei über 100 Mio., die Solvenzquote (KVG 237,7 %; VVG 231,6 %), eine wichtige Kennzahl für die Risikofähigkeit, liegt deutlich über den minimalen Anforderungen. Aquilana hat noch nie mit Dumpingpreisen operiert und sieht sich in dieser Strategie voll bestätigt.

Höhere Kosten für Medikamente, Pflegeheime, Spitex – die Ausgaben-Hitliste

Die Prämieneinnahmen sind 0,4 % tiefer und erreichten 184,1 Mio Franken. Die von den Versicherten insgesamt verursachten Kosten in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) von 170,5 Mio. sind nochmals leicht gestiegen (+2,1%). Am meisten bezahlt Aquilana für Behandlungen im Spital: 20 % für stationäre, über 11 % für ambulante Behandlungen, insgesamt 53,6 Mio. Die Spitalkosten sind damit nach wie vor der grösste Ausgabenblock. An zweiter Stelle folgen die Ausgaben für Medikamente; mit 38,6 Mio. sind sie spürbar gestiegen (+6,9 %). An dritter Stelle folgen die nur leicht gestiegenen Arztkosten mit 31,1 Mio. (+0,3 %). Die Verwaltungskosten sind mit 5,6 % des Aquilana Eckdaten 2019 12. März 2020 2 gesamten Prämiensolls (KVG + VVG) leicht höher; Aquilana gehört im nationalen Konkurrenzvergleich hier seit langem zu den Klassenbesten. Ungebrochen ist das Kostenbewusstsein der Versicherten. Das zeigt die Nachfrage nach dem Hausarztmodell. Hier sind bei bei Aquilana 18'506 Personen oder 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr versichert.